Der Journalist Peter Huemer (den man hierzulande nicht kennt, weil er ja Österreicher ist, der aber dort ziemlich bekannt zu sein scheint) führt ein sehr langes Gespräch mit Harald Schmidt. Das ist interessant und phasenweise sehr witzig. Zwischendurch hört man auch immer mal wieder eine Anekdote, die man vermeint von irgendwo anders schon zu erinnern. Macht aber nichts. Ebenfalls hörenswert ist Schmidts Gespräch bei den Sternstunden der Philosophie des Schweizerischen Fernsehens. Es ist – wie wir gleich zu Beginn des Gesprächs lernen – eine unnötige bildungsbürgerliche Übung zu behaupten, im deutschen Fernsehen müsste Platz für Schmidt sein. Aber ich stelle mir schon die Frage: Warum wissen ihn unsere alpenländischen Sprachgenossen offenbar mehr zu schätzen?