Herzlich Willkommen zu den Links am Tag des Herrn! Wenn Du sonst keinen der Texte liest, die ich hier verlinke, dann lies doch unbedingt diesen hier, er ist eine Quelle der Freude: Was ich noch sagen wollte und schon mal gesagt habe (Studio Glumm)

Debatte

Das Kirchenmitglied – das unbekannte Wesen (MDR Kultur)
Hörenswerter und kurzer (!) Radiobeitrag von Michael Hollenbach auf MDR Kultur (war mal MDR Figaro, aus unerfindlichen Gründen hat man sich vor Kurzem von dieser wunderbaren Marke getrennt – hat wohl was mit der Digitalisierung des Radios zu tun). „Den Kirchen laufen die Mitglieder weg. Und auch die, die offiziell noch dabei sind, gehen oft auf Distanz.“ Ob das alles so stimmt, ist sicher der Diskussion wert.

Die Islamisierung fällt aus (Natur des Glaubens)
Michael Blume erklärt auf seinem Blog warum die Islamisierung ausfällt. Wie immer sehr interessanter Zugang und in der aktuellen Debatte eine fast unverzichtbare Lektüre.

Die Sache mit wlan in Deutschland, der Kirche und dem Versagen von allen relevanten Entscheidern (Familie in Hamburg, vereinzelte Berlin Nostalgie Blog)
Guck mal einer an! „Gestern tauchte in meinem Internet folgende Meldung auf: Kirchtürme zu WLAN-Antennen: Evangelische Kirche will 3000 offene Hotspots einrichten. Mein erster Gedanke war „Toll, endlich passiert in Berlin mal was“. Jetzt, einen Tag später, rege ich mich wahnsinnig auf. Aber hallo. Nicht über die Kirche oder das WLAN, aber über die Sache an sich. Denn die Kirche ist von allen bekannten Institutionen hierzulande wahrscheinlich die, die sich mit Abstand am langsamsten bewegt und ändert. Ist polemisch, klar, aber 2000 Jahre Geschichte im Nacken machen eher unflexibel. Und ausgerechnet die Kirche, dieser massive, riesige, komplizierte Tanker mit all seinen Prozessen und Entscheidungen, die größtenteils unlogisch sind, ausgerechnet die wollen in Berlin großflächig freies wlan machen. Wtf?“ (via Herzdamengeschichten)

Der Gartennazi (Ackerbau in Pankow)
Den Gartennazi gibt es in jeder Diskussion. „Wer mehr trinkt als man selbst, ist ein Säufer, wer weniger trinkt, eine Spaßbremse. Wer sich weniger bewegt als man selbst, ist eine faule Sau, wer mehr macht, übertreibt es ja wohl ziemlich mit dem Sport. Was für ein Glück, dass es irgendein Zufall so gefügt hat, dass man selbst das Maß aller Dinge ist!“ (via kiezneurotiker)

Randständiges

Einhörner in Geschichte und Gegenwart (theologiestudierende.de)
Sehr interessanter und unterhaltsamer Text über das Einhorn und seine wechselnden Deutungen und aktuelle Mode. „Einhörner haben Hochkonjunktur: ob als Emoji, verkitschtes Bild mit inspirierender Weisheit, als fluffige Hauspuschen oder als augenzwinkernde Lebenseinstellung: Always be yourself – unless you can be a unicorn. Then always be a unicorn! […] Einhörner gehen immer und für jeden. Sie sind schon lange nicht mehr bloß in den Kinderzimmern dieser Welt zu finden oder als Statisten romantisierter Weltfluchtsträume von Pferdenarren oder Liebhabern des Phantastischen.“

Flieg (SEBASTI ANTS – my playing arts)
Sehr feine Kunst im sakralen Raum. Im Museum abgeguckt und man kann nur hoffen, dass sich da andere Gemeinden ein Beispiel dran nehmen. (via @FrauAuge)

[i carry your heart with me (i carry it in) ] (E. E. Cummings, COOL PAINS)
Als Psalm zu lesen.
Der ganze Blog ist eine einzige Fundgrube des Schönen und Nachdenkenswerten.

Predigt

Vom Hausbau. 44 Möglichkeiten (Zwischengerufen)
Eine Predigt vom Predigtslam in Wittenberg. In der Kürze …

Ein schöner Satz

Es ist schwer, auf etwas so Stilles wie die eigene Moral zu hören.
– Sibylle Berg (hier gesagt)